Unter Beibehaltung der historischen Gebäude mit dem Haupteingang über den Museumsgarten erkennt der Besucher und Spaziergänger auf den ersten Blick eine respektvolle Sanierung das Bestands.
Im Foyer öffnet sich dann aber zum Innenhof hin ein lichtdurchfluteter, sich nach oben entwickelnder Raum. Das neue Foyer entsteht anstelle der bisherigen WC-Anlage im Innenhof neben der Kapelle. Es verbindet alle Ebenen miteinander und lässt die Besucher kommunizieren, innehalten und neu orientieren. Zugleich wird die Kapelle inszeniert und erhält einen transparenten Rahmen oder Rücken. Durch die neue Verbindung des Hardenberger Hofs mit der Remise entlang der Kapelle wird diese endlich zu einem besonderen Raum innerhalb der Ausstellung und nicht mehr ein „Nadelöhr“ in einem Rundgang. Die eingezogene Zwischendecke wird entfernt, die großen Fenster geöffnet und es entsteht ein beeindruckend hoher Raum mit sichtbarem Dachtragwerk und eingezogenen Galerien als einmaliger Ausstellungsraum.
Die dünne Verbindung der Remise zur Kapelle wird rückgebaut, auch im Dach. Die Höhenunterschiede der einzelnen Geschosse werden durch leichte Rampen in den Stegen des Foyers überwunden, im Erdgeschoss über eine breite Treppenanlage und einen unauffälligen Plattformlift.
Barrierefreiheit / Erschließung
Die vorhandenen Treppen bleiben als notwendige Treppenhäuser erhalten. Im Hardenberger Hof wird ein neuer öffentlicher Aufzug ergänzt, der die barrierefreie Erschließung der Ausstellung ermöglicht. Das neue Foyer überwindet die leichten Höhenunterschiede der Gebäude. Im Verbindungsbau entsteht ein neues internes Treppenhaus mit Aufzug für die vollständige Erschließung der Werkstätten; aber durch die Nähe auch der Posthalterei – schon saniert – für die Verwaltung.
Somit sind alle Bereiche des zu erfüllenden Raumprogramms im Städtischen Museum nach der Sanierung barrierefrei zu erschließen.
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Gesellschafter | Dipl.-Ing (TU) Architekt
Der im Sauerland geborene Jonathan Kouchmeshgi studierte von 2006-2012 an der Technischen Universität Braunschweig Architektur. Während seiner Studienzeit war er unter anderem auch als Werkstudent im Ausland tätig und lernte auf diesem Wege in Neuseeland andere Baukulturen kennen. Im Anschluss an sein Studium war er in einem Göttinger Architekturbüro als Planer tätig. Im Sommer 2016 wechselte er zur onp planungs + projekt gmbh, wo er die Funktion eines Bauleiters übernahm. Seit Januar 2021 ist er als Gesellschafter der onp-Schwieger GmbH tätig. Einen besonderen Reiz in der Architektur sieht der Diplom-Ingenieur in dem Hinterlassen von Spuren in Form und Funktion gelungener Bauprojekte, die Gegenwart und Zukunft gestalten. In seiner Freizeit ist der zweifache Familienvater gerne mit dem Mountainbike unterwegs und genießt es mit der Familie Zeit in der Natur zu verbringen.
Gesellschafter | Dipl.-Bauingenieur (FH) | Beratender Ingenieur
Bodo Barczewski absolvierte 1995 sein Studium an der TFH Berlin mit dem Abschluss Dipl.-Ing. (FH) in der Fachrichtung Bauingenieurwesen.
Bis 2004 arbeitete er für das Architektur- und Ingenieurbüro ARING GmbH in Heilbad Heiligenstadt; danach war er als Bauingenieur selbstständig.
Seit 2014 arbeitete er im Team Schwieger Architekten, z. B. Bauüberwachung für das Freigeist Hotel in Einbeck (Bauzeit 1 Jahr).
Im Juli 2017 wurde er Partner bei „Schwieger Architekten und ber. Ingenieur PartmbB“ mit Hansjochen Schwieger und Alessa Brill. Ab Januar 2021 engagiert sich Bodo Barczewski in der onp-Schwieger GmbH.
Gesellschafter | Dipl.-Bauingenieur | Beratender Ingenieur
In Nordhessen geboren, schloss Frank Dannhauer 1998 das Studium das Bauingenieurwesens in der Fachrichtung Konstruktiver Ingenieurbau an der GH Kassel ab. Anschließend war er fünf Jahre lang Mitarbeiter der Göttinger Architekten- und Ingenieurgemeinschaft atelier 34.
Nach einem kurzen Zwischenspiel als Bauleiter bei der Hüther GmbH in Hann. Münden schloss sich Frank Dannhauer im April 2006 in der Funktion als Bauingenieur schließlich der onp planungs + projekt gmbh an. Seit 2014 fungiert er zudem als deren Gesellschafter.
Gesellschafter | Dipl.-Ing. (FH) | Architekt
Geboren in Göttingen, studierte Oliver Eggert von 1999 – 2005 Architektur an der University of Applied Sciences in Bielefeld. Bereits während dieser Zeit war er in freier Mitarbeit für verschiedene Architekturbüros in Hamburg, Nienburg und Neustadt tätig.
Nachdem er auch im Anschluss an das Studium zunächst frei für Büros in Herford, Kassel und Göttingen tätig war, schloss sich Oliver Eggert im Januar 2012 der onp gmbh an, ab Juni 2015 schließlich als Gesellschafter. Bei der täglichen Arbeit ist der Diplom-Ingenieur immer wieder aufs Neue damit beschäftigt, die Zusammenhänge zwischen Technik, Funktion, Design und Nachhaltigkeit zu hinterfragen und zu optimieren.
Damit hat der ausgeprägte Familienmensch sein Hobby (das Entwerfen hochwertiger Detaillösungen) zum Beruf gemacht: „Selbst nach einem Millionen-Lottogewinn würde ich ganz bestimmt derselben beruflichen Tätigkeit nachgehen!“
Geschäftsführerin | Dipl.-Ing. Architektin
Alessa Brill studierte Architektur an der Bauhaus Universität Weimar. 2007 absolvierte sie ein Auslandssemester an der Universität Buenos Aires FADU. Während und nach dem Studium arbeitete sie bei Penkhues Architekten in Kassel und ab 2010 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Braunschweig am Lehrstuhl EXE 1 Professor Penkhues.
Seit Oktober 2011 entwarf sie mit Schwieger Architekten u.a. Neubauten für den PS.Speicher in Einbeck, das Ökumenische Hainich Klinikum Mühlhausen und den Science Park in Göttingen. Im Juli 2017 wurde sie Partnerin bei „Schwieger Architekten und ber. Ingenieur PartmbB“ mit Hansjochen Schwieger und Bodo Barczewski.
Ab Januar 2021 ist Alessa Brill Geschäftsführerin in der onp-Schwieger GmbH. Ihre Leidenschaft liegt darin, dauerhafte, auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmte Gebäude zu entwerfen, die sich in das Umfeld einfügen, die Zeiten überdauern und in Schönheit altern.
Gesellschafter | Dipl.-Bauingenieur | Beratender Ingenieur
Der gebürtige Göttinger schloss 1999 sein Studium des Bauingenieurwesens (Fachrichtung Konstruktions- und Fertigungstechnik) an der GH Kassel ab. Anschließend arbeitete er zunächst für das Göttinger Architekturbüro A. Sgodda.
Im Mai 2000 begann Carsten Schleevoigt seine Mitarbeit im Büro Orth + Neuhaus, wo er im Laufe der Zeit über die Zwischenstationen Gesellschafter (ab 10/2007) und Geschäftsführer (ab 01/2015) zum Hauptgesellschafter und alleinigen Geschäftsführer aufstieg (seit 06/2015).
Der wesentliche Reiz seiner Tätigkeit liegt vor allem darin, Gebäude zu entwickeln oder umzugestalten. Aber auch den Umgang mit Handwerkern auf der Baustelle sowie die Tatsache, „stets frische Luft um die Nase zu haben“, weiß Carsten Schleevoigt sehr zu schätzen. Abseits des Berufs schlägt sein Herz für die Familie. Soweit es die Zeit gestattet unterstützt er ehrenamtlich die Seenotretter.